Auf diesem Blog sprechen wir oft über Blasenschwäche, heute geht es aber um die Rektozele, eine Form der Organsenkung. Vor zweieinhalb Jahren erfuhr Ghislaine, dass sie eine Rektozele hat. Auf Rat ihres Chirurgen machte sie zunächst ein Beckenbodentraining bei einem Physiotherapeuten und entschied sich dann für den Emy Trainer, um ihre Übungen zu Hause fortzusetzen. Hier erzählt sie von ihrem Weg.
Das erfährst du in diesem Erfahrungsbericht:
- Ghislaines Weg: Wie ihre Rektozele entstand und warum ihr Chirurg ihr ein Beckenbodentraining empfahl, bevor eine Operation infrage kam.
- Ihre Routine zu Hause: Trainingseinheiten von 10 Minuten mit dem Emy Trainer, ganz bequem vom Sofa aus.
- Ihre Tipps: mit einer medizinischen Fachkraft sprechen und sich so früh wie möglich um den Beckenboden kümmern.
Was ist eine Rektozele?
Eine Rektozele ist eine Form des Prolaps: Die Wand zwischen Enddarm und Scheide gibt nach, und der Enddarm wölbt sich in die Scheide vor. Das fällt vor allem beim Pressen auf, manchmal aber auch in Ruhe durch die Schwerkraft. Mögliche Folgen sind ein Druckgefühl in der Scheide und Probleme beim Stuhlgang.
Warum hat Ghislaine mit dem Emy Trainer angefangen?
Ghislaine, kannst du dich kurz vorstellen?
„Ich bin 53 Jahre alt, habe 2 Kinder um die zwanzig und bin seit 30 Jahren verheiratet.“
Wie ist deine Rektozele entstanden?
„Vor mehr als 2 Jahren musste ich mich einer Hysterektomie und danach einer Gallenblasenentfernung unterziehen. Infolge dieser Operation und nach einigen Jahren mit Verstopfung hatte ich eines Tages eine Rektozele.
Zuerst ging ich zu einem Gastroenterologen, der mich für eine weitere Operation zu einem Chirurgen schickte. Der wollte mich aber nicht operieren: Er war der Meinung, dass ich vor einem chirurgischen Eingriff andere Möglichkeiten ausprobieren sollte. So habe ich zum ersten Mal von Beckenbodentraining und Biofeedback gehört. Ich habe Trainingseinheiten bei einem Physiotherapeuten gemacht, die mir geholfen haben, einen kräftigeren Beckenboden zu bekommen. Um ihn zu erhalten, musste ich aber regelmäßig weitertrainieren.“
Wie nutzt Ghislaine den Emy Trainer im Alltag?
„Ich habe im Internet recherchiert und so den Emy Trainer entdeckt. Seit ich ihn habe, möchte ich nicht mehr darauf verzichten!
Im Ernst: Der Beckenbodentrainer hilft mir, meinen Beckenboden fit zu halten, und ich fühle mich im Alltag viel wohler. Ich merke, dass ich ihn regelmäßig brauche: Wenn ich ein paar Einheiten auslasse, spüre ich das sofort. Deshalb trainiere ich 3-mal pro Woche für 10 Minuten. Und ich finde es super, dass ich meine Einheiten vom Sofa oder vom Bett aus machen kann: Das ist überhaupt nicht aufwendig.
Ich erzähle sogar Kolleginnen und Freundinnen mit Blasenschwäche davon. Als ich meinem Gastroenterologen vom Emy Trainer erzählte, sagte er: ‚Das ist großartig, jetzt können wir Frauen endlich etwas anderes anbieten als Einlagen!‘“
Was rät Ghislaine Frauen mit einer Rektozele?
„Ich würde ihnen sagen: Es gibt Möglichkeiten, die du ausprobieren kannst, bevor eine Operation infrage kommt, und darüber solltest du mit deiner Ärztin oder deinem Arzt sprechen. Außerdem würde ich sagen: Werde dir deines Beckenbodens bewusst und kümmere dich um ihn. Die Mythen rund um den Beckenboden sind immer noch so verbreitet, unglaublich! Und das Thema betrifft nicht nur Frauen, die gerade ein Kind bekommen haben oder mitten in den Wechseljahren sind. Kurz gesagt: Sprich mit deiner Gynäkologin, deinem Gynäkologen oder einer medizinischen Fachkraft darüber und bau dir so früh wie möglich eine Routine für deinen Beckenboden auf.“
Wie geht es Ghislaine 8 Monate später?
„Ich nutze den Emy Trainer immer noch, mit etwas größeren Abständen, versuche aber, eine Einheit pro Woche beizubehalten. Ich habe gemerkt, dass ich an Kraft verliere, wenn zu viel Zeit zwischen zwei Einheiten vergeht. Ich brauche diesen Rhythmus, damit ich keine Beschwerden bekomme. Ich bin immer noch sehr zufrieden mit dem Beckenbodentrainer.“
Ghislaine, am 6. November 2019
Das Wichtigste aus Ghislaines Erfahrungsbericht
- Ein begleiteter Weg: Bei ihrer Rektozele empfahl ihr der Chirurg ein Beckenbodentraining, bevor eine Operation infrage kam. Zu Hause trainiert sie mit dem Emy Trainer weiter.
- Regelmäßigkeit zählt: Wie sie nach 8 Monaten betont, hilft ihr mindestens eine Einheit pro Woche, nicht „an Kraft zu verlieren“.
- Eine einfache Routine: Einheiten von 10 Minuten vom Sofa aus, die sie ganz unkompliziert in ihren Alltag einbaut.
Dieser Erfahrungsbericht gibt eine persönliche Erfahrung wieder: Jede Situation ist anders und gehört in ärztliche Hände. Der Emy Trainer ist ein smarter Biofeedback-Beckenbodentrainer und ein CE-gekennzeichnetes Medizinprodukt². Während der Schwangerschaft und in den ersten 7 Wochen nach der Geburt ist seine Anwendung kontraindiziert.
Häufig gestellte Fragen zu Rektozele und Beckenbodentraining
Wie macht sich eine Rektozele im Alltag bemerkbar?
Betroffene Frauen beschreiben oft ein Druck- oder Fremdkörpergefühl in der Scheide, das sich beim Stehen oder Heben verstärken kann. Häufig kommt das Gefühl hinzu, den Darm nicht vollständig entleeren zu können. Sprich bei solchen Beschwerden mit deiner Ärztin, deinem Arzt oder deiner gynäkologischen Praxis. Schon gewusst? Viele Frauen warten aus Scham lange, bevor sie über diese Beschwerden sprechen.
Wie häufig ist eine Organsenkung?
Laut einer Cochrane-Übersichtsarbeit erleben etwa 40 % der Frauen im Laufe ihres Lebens eine Form der Organsenkung (Bugge et al., 2020). Viele trauen sich nicht, darüber zu sprechen. Dabei gibt es verschiedene Behandlungsmöglichkeiten. Schon gewusst? Eine leichte Senkung verursacht oft gar keine Beschwerden.
Welche Rolle spielt Beckenbodentraining bei einer Organsenkung?
In einer großen klinischen Studie berichteten Frauen mit einer Senkung Grad 1 bis 3, die ein individuelles Beckenbodentraining bei Physiotherapeut·innen absolvierten, nach einem Jahr über weniger Beschwerden (Hagen et al., 2014). Welche Behandlung passt, entscheidest du immer gemeinsam mit einer medizinischen Fachkraft. Regelmäßiges Training zu Hause hilft, das Gelernte beizubehalten. Schon gewusst? Ghislaine trainiert auch nach 8 Monaten noch einmal pro Woche.
Wofür ist Biofeedback beim Beckenbodentraining gut?
Biofeedback zeigt dir die Aktivität deines Beckenbodens in Echtzeit an. Mit dem Emy Trainer siehst du in der App, ob du deinen Beckenboden aktivierst und wieder entspannst. Mini-Spiele, die sich deinem Niveau anpassen, machen das Training abwechslungsreich. Schon gewusst? Biofeedback wird auch in physiotherapeutischen Praxen eingesetzt.
Entdecke weitere Erfahrungsberichte unserer Nutzerinnen. Danke an Ghislaine für ihren Erfahrungsbericht!







