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Harnverlust beim Sport: Ursachen, Tipps und Lösungen

Es scheint, dass körperliche Aktivität das Auftreten von Harnverlust begünstigt … und ja, das ist WAHR. Mehr als die Hälfte der Sportlerinnen ist davon betroffen, und jede zehnte Frau würde sogar einen Organprolaps entwickeln. Dieses Thema, das noch immer viel zu oft tabuisiert wird, betrifft dennoch jede Person, unabhängig vom Alter: von der jungen Athletin bis zur Frau nach einer Geburt und sogar Männer (ja, wirklich!)

Wir erklären dir in diesem Artikel, warum das Risiko für Harninkontinenz bei körperlicher Anstrengung steigt. Entdecke, welche Sportarten du bevorzugen solltest und welche Lösungen es gibt, damit du mit mehr Sicherheit und Gelassenheit aktiv bleiben kannst.

  • Den Mechanismus der Belastungsinkontinenz verstehen: Erfahre, warum der beim Sport entstehende intraabdominale Druck deinen Beckenboden stark beansprucht.
  • Deine sportliche Praxis anpassen: Laufen, Pilates, Schwimmen ... Welche Sportarten solltest du vorübergehend vermeiden und welche bevorzugen, um deinen Beckenboden zu schützen?
  • Dauerhafte Lösungen finden: Von der Beckenbodenrückbildung bei einer Gesundheitsfachperson bis zur Nutzung des smarten Beckenbodentrainers Emy Trainer zu Hause – kehre ganz entspannt zum Sport zurück!

Hilfe, ich habe Harnverlust beim Sport

Die Ausübung einer Sportart belastet den Beckenboden. Belastungsinkontinenz kann auftreten, wenn die Muskulatur bei intensiver Anstrengung keine Kontraktion ausführt, die stark oder schnell genug ist.

Frau mit den Händen gegen ihren Beckenboden, weil sie Harninkontinenz hat

Auswirkungen von Sport auf den Beckenboden

Der Zusammenhang zwischen Sport und Harninkontinenz lässt sich mechanisch erklären. Sportliche Aktivität führt zu einem ausgeübten Druck auf den Beckenboden. Harnverlust kann auftreten, wenn sich dessen Muskulatur bei intensiver Anstrengung nicht ausreichend stark oder schnell zusammenzieht.

Wichtig ist zu wissen, dass der Beckenboden im Alltag ständig beansprucht wird – für die Kontinenz und die Stützung der Beckenorgane. Stell ihn dir als eine dreidimensionale Struktur vor, die sich an unsere Bewegungen anpasst und an unsere Atem.

Je nach ausgeübter Sportart wird der Beckenboden mehr oder weniger beansprucht. Bei den „sportarten mit geringer Stoßbelastung“, wie Radfahren, Schwimmen oder Inlineskating, ist die Belastung für den Beckenboden relativ gering.

Sportarten mit hoher Stoßbelastung wie Laufen oder Trampolin beanspruchen den Beckenboden deutlich stärker. Auf lange Sicht können Probleme auftreten.

Den Zusammenhang zwischen Harnverlust und sportlicher Aktivität verstehen 

Um Verluste zu vermeiden, muss der Verschlussdruck des Schließmuskels höher sein als der Druck, den der Urin erzeugt, um auszutreten.

Bei starken Kontraktionen der Bauchmuskulatur drückt der Bauch stark nach unten. Durch diesen Überdruck steigt der Druck auf die Blase an und der Schließmuskel gibt nach, was zu einem unwillkürlichen Harnverlust führt. 

Zum Beispiel beeinträchtigt das Laufen nach und nach die Tonus des Beckenbodens. Bei einer intensiven sportlichen Betätigung sind 52 % der weiblichen Athletinnen von Harnverlust betroffen.

Sport und Prolaps

Der Beckenboden stützt die Blase, die Gebärmutter oder den Darm. Durch die wiederholte Stoßbelastung können sich diese Muskeln und aufhängenden Bänder überdehnen, die Organe nicht mehr ausreichend an ihrem Platz halten und sie in die Vagina absinken lassen. Das nennt sich Organabsenkung oder auch Prolaps. Sportarten mit hoher Stoßbelastung erhöhen daher das Risiko, eine Organabsenkung zu entwickeln.

Der beste Weg, diese Probleme zu vermeiden, bleibt die Prävention! Mache regelmäßig Übungen, um einen starken Beckenboden zu erhalten und das Risiko zu verringern, dass während des Sports Harnverlust oder ein Prolaps auftreten.

Harnverlust beim Sport: Welche Aktivitäten solltest du wählen?

Risikosportarten, die du vermeiden solltest

Die Sportarten mit hoher Stoßbelastung und Sprüngen üben einen übermäßigen Druck auf die Muskeln deines Beckenbodens aus. Durch diesen wiederholten Überdruck schwächt sich der Beckenboden, wodurch das Risiko für Harnverlust bei Belastung steigt.

Gymnastik, Crossfit, Laufen oder andere Aktivitäten mit intensivem Tempo werden nicht empfohlen, wenn die Muskeln des Die Beckenbodenmuskulatur ist geschwächt. Diese Sportarten mit Aufprall erhöhen das Risiko für Belastungsinkontinenz. Wenn du sie ausübst, denk daran, Muskeltraining zu machen.

Zu vermeiden : Laufen, Seilspringen, Basketball, Fußball, Handball, Tennis, Reiten.

sportliche Frau, die die Treppe hinaufgeht


Bevorzugte Sportarten mit wenig Aufprall

Bei Urinverlust beim Sport solltest du vorübergehend Sportarten mit geringer Belastung bevorzugen. Sie beinhalten wenige Sprünge und üben wenig Druck auf die Beckenbodenmuskulatur aus. Sobald du wieder eine gute Muskelspannung erreicht hast, kannst du die Rückkehr zu Mannschaftssportarten in Betracht ziehen.

Zu bevorzugen : Schwimmen, Radfahren, Pilates, Gehen.

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Im Alltag deinen Beckenboden pflegen

  • Ausreichend trinken: Vielleicht denkst du, dass weniger Wasser den kleinen Verlust reduzieren würde. Für eine gute Ernährung und allgemeine Gesundheit braucht dein Körper jedoch ausreichend Flüssigkeit, besonders bei Gewichtsverlust oder körperlicher Anstrengung. Hör niemals auf zu trinken.

  • Nicht vorsorglich urinieren: Viele denken, eine leere Blase schütze. Auch wenn das ein alter Rat ist, ist der Harndrang notwendig, um die Blasenkontrolle zu unterstützen und eine überaktive Blase vorzubeugen.

Welche Lösungen gibt es, um deinen Sport trocken auszuüben?

Es gibt viele Lösungen. Du kannst die Alternativen direkt mit einer medizinischen Fachkraft besprechen. Dabei werden mehrere Faktoren berücksichtigt, um dir eine passende Lösung vorzuschlagen:

  • die Sportart
  • das Trainingsniveau
  • das Ausmaß der Beschwerden während der körperlichen Aktivität

Ich kümmere mich um meinen Beckenboden

Die Praxis anpassen, um den Druck zu reduzieren

Zunächst ist es möglich, die sportliche Praxis anzupassen und starke Aufprallbelastungen auf den Boden zu begrenzen. Sportarten wie Trampolinspringen bergen ein höheres Risiko, eine Harninkontinenz zu entwickeln.

Es ist nicht so sehr der Sport selbst, sondern die wiederholten Aufprallbelastungen mit hoher Geschwindigkeit auf den Boden, wie beim Springen, die mit Harnverlusten zusammenhängen.

Wenn du also von Harnverlusten betroffen bist, kannst du deinen Sport variieren, um die Belastungen zu reduzieren. Du kannst außerdem dein Bewegungsmuster anpassen, um die Belastung bei deiner sportlichen Aktivität zu verringern.

Vorübergehend ein Pessar tragen

Eine vorübergehende Lösung für den Sport kann ein Pessar. sein. Dabei handelt es sich um ein intravaginales Hilfsmittel in Form einer Scheibe oder eines Rings, das die Beckenorgane an ihrem Platz hält.

Diese leicht einzuführende Lösung ist einfach anzuwenden und hilft, beim Sport vorübergehend ungewollten Urinverlust zu vermeiden.

Das Tragen eines Pessars beseitigt nicht die Ursache des Problems bei Harnverlusten beim Sport. Es lindert lediglich die Symptome.

Der Beckenboden stützt die Blase, die Gebärmutter oder den Enddarm. Durch wiederholte Stöße und den intraabdominalen Druck können sich diese Muskeln dehnen und die Organe absinken lassen: Das ist ein Prolaps. Der beste Weg, um Harnverluste zu vermeiden und diesen Problemen vorzubeugen, bleibt Prävention und Bewusstsein für den eigenen Beckenboden. Mache regelmäßig Übungen, um einen kräftigen Beckenboden zu erhalten, wieder frei lachen zu können, ohne Angst, und die Risiken zu verringern. Das ist sehr vorteilhaft!

Den Beckenboden dank Rückbildung stärken

Deine medizinische Fachkraft kann dir außerdem angepasste Übungen für deinen Beckenboden verordnen, die du zu Hause durchführen kannst.

Je nach deiner Untersuchung können Hilfsmittel in Betracht gezogen werden, um Harnverluste beim Sport zu begrenzen oder dich zur Durchführung der Übungen zu motivieren.

Im Allgemeinen hilft die Beckenbodenrückbildung dabei, den eigenen Beckenboden bewusst wahrzunehmen und ihn zu kräftigen. Sie kann in einer Praxis für Rückbildung oder zu Hause durchgeführt werden.

Gesundheitsfachkraft, die Patientinnen die emy Sonde verschreibt 

Den Beckenboden zu Hause mit der Emy Trainer-Lösung kräftigen

Suchst du eine neue praktische Lösung, um bei Inkontinenz kannst du dir den Emy Beckenbodentrainer auch ganz einfach ärztlich verordnen lassen. Mit der Hilfsmittelnummer 15.25.19.2027 ist er offiziell als medizinisches Hilfsmittel gelistet und kann – je nach Krankenkasse – vollständig erstattet werden. Weitere Informationen findest du hier..

data-path-to-node="36" data-index-in-node="50">den Beckenboden stärken ? Der smarte Beckenbodentrainer Emy Trainer ermöglicht dir, deinen Intimbereich überall zu trainieren!
Verbunden mit einer spielerischen Fitness-App basiert der Trainingsbereich auf Kegel-Übungen. Dank Biofeedback trainiert er alle Muskeln aktiv.

Verschiedene Programme stehen zur Verfügung und die Übungen passen sich dem Niveau jeder Frau an. Eine wirksame Lösung, um den Beckenboden zu trainieren und ganz entspannt Sport zu treiben – ohne Sorgen vor ungewolltem Urinverlust!

Passende Sportprogramme für den Beckenboden

Zusätzlich zu den Übungen für den Beckenboden bietet die Emy App passende Sport- und Yoga-Trainings für den Beckenboden.

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Diese Trainings ermöglichen ein gezieltes Training für:

  • eine bessere Körperhaltung;
  • einen strafferen Körper;
  • eine verbesserte oder erhaltene körperliche Fitness;
  • die Pflege deines Körpers und deiner Intimität…

Die Emy App bietet mehr als 14 Programme, die von spezialisierten Coaches entwickelt wurden, und die Trainings sind für alle Niveaus geeignet.

So helfen dir diese Programme dabei, die volle Kontrolle über deinen Körper zurückzugewinnen – und gleichzeitig deinen Beckenboden zu schonen!

Das solltest du beachten, um Belastungsinkontinenz zu vermeiden

  • Setze auf Sportarten mit geringer Belastung: Lege Sprünge und Laufen vorübergehend beiseite. Entscheide dich stattdessen für sanfte Aktivitäten (Schwimmen, Pilates), um deinen Beckenboden zu schonen und das Risiko für ungewollten Urinverlust zu verringern.

  • Sprich offen mit einer Fachperson: Bleib nicht allein damit. Eine medizinische Betreuung ist entscheidend, um das Problem an der Ursache zu behandeln – mit einer maßgeschneiderten Beckenbodenrückbildung und Beckenbodenbehandlung.

  • Setze auf regelmäßiges Training: Stärke deinen Beckenboden aktiv! Lösungen für zu Hause wie der Beckenbodentrainer Emy Trainer helfen dir dabei, deinen Intimbereich in deinem Tempo zu trainieren, damit du wieder ganz entspannt Sport treiben kannst.

FAQ: Sport und Harnverlust

Was ist Belastungsinkontinenz?

Es handelt sich um eine mechanische Störung, die durch einen plötzlichen Anstieg des Drucks im Bauchraum bei körperlicher Aktivität ausgelöst wird. Wenn die Muskeln deines Beckenbodens geschwächt sind, kann der Schließmuskel diesem starken Druck nicht mehr standhalten, sodass Urin unwillkürlich abgeht.

Woran erkenne ich eine Belastungsharninkontinenz?

Sie zeigt sich durch den unwillkürlichen Verlust weniger Tropfen Urin, ohne jedes Gefühl von Drang oder einen starken Harndrang. Dieser Urinverlust wird immer durch eine körperliche Bewegung ausgelöst, die den Bauch anspannt (ein Sprung, Laufen, das Tragen einer schweren Last oder sogar ein Niesen).

Warum verliere ich Urin, wenn ich laufe oder springe?

Bei jedem Aufprall auf dem Boden erzeugt das Gewicht deiner Organe einen starken mechanischen Druck auf deine Blase. Wenn den Muskeln deines Beckenbodens die nötige Spannung fehlt, um dieser nach unten gerichteten Kraft standzuhalten, gibt der Schließmuskel nach und Urin tritt aus.

Ist es normal, mit 20 oder 30 Jahren Harnverlust zu haben?

Auch wenn es aus physiologischer Sicht nicht „normal“ ist, kommt es extrem häufig vor, sogar bei jungen Sportlerinnen, die noch nie ein Kind bekommen haben. Intensive Trainingsbelastungen beanspruchen den Beckenboden; deshalb ist es wichtig, dieses Symptom nicht zu verharmlosen und aktiv zu werden.

Welche Sportarten sind für den Beckenboden am riskantesten?

Es wird dringend empfohlen, hochbelastende Aktivitäten vorübergehend zu pausieren. Vermeide:

  • Trampolin und Seilspringen;
  • Crossfit;
  • Reiten;
  • Sportarten mit Richtungswechseln oder wiederholten Sprüngen.
Ist das Tragen eines Pessars beim Sport wirksam?

Ja, das Pessar ist eine ausgezeichnete vorübergehende Hilfe. Es stützt Harnröhre und Organe mechanisch während der Belastung und hilft dir so, trocken zu bleiben.

Es ersetzt jedoch keine Therapie: Es behandelt das Symptom, nicht die Ursache

Kann ich trotz Harnverlust weiter joggen?

Es ist besser, eine Pause machen, um eine weitere Schwächung deines Beckenbodens durch die Auswirkungen wiederholter Stöße zu vermeiden. Sobald dein Beckenboden gestärkt ist, kannst du das Laufen schrittweise wieder aufnehmen.

Solltest du vor dem Sport weniger trinken, um Urinverluste zu vermeiden?

Auf keinen Fall! Wenn du weniger trinkst, wird dein Urin konzentrierter, was deine Blase reizen und plötzlichen Harndrang auslösen kann.

👉 Trink weiterhin normal Wasser vor, während und nach deinem Training, um deine allgemeine Gesundheit zu erhalten.

Wie kannst du Urinverluste beim Sport vermeiden?

Kurzfristig kannst du deinen Sport anpassen, indem du Stoßbelastungen reduzierst, darauf achtest, bei der Anstrengung richtig auszuatmen, und eine Schutzvorrichtung wie ein Pessar verwendest.

👉 Langfristig ist die Beckenbodenrückbildung die einzige nachhaltige Lösung. Die Verwendung eines medizinischen Hilfsmittels wie Emy Trainer ermöglicht es dir, dieses Training zu Hause fortzusetzen und deine Fortschritte zu messen.

Quellen:

  • Pelvic Floor Muscle Rehabilitation Using Biofeedback, Diane Kaschak Newman, July 2014, Urologic Nursing 34(4):193-202. - Link
  • Prospective evaluation of the connected biofeedback EMY Kegel trainer in the management of stress urinary incontinence, Jochum F, Garbin O, Godet J, Ragueneau M, Meyer C, Billecocq S, Lecointre L, Akladios C, Host A, Février 2022, Journal of Gynecology Obstetrics and Human Reproduction 51(2):102280. - Link 
  •   Urinary incontinence in elite female athletes and dancers, Thyssen HH et al., February 2002, International Urogynecology Journal and Pelvic Floor Dysfunction 13(1):15-7. - Link 
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