Ihr Baby zu stillen ist eine einzigartige Erfahrung, kann aber gerade am Anfang auch Herausforderungen mit sich bringen. Hier sind 10 Hebammen-Tipps, um die Grundlagen eines erfolgreichen Stillens zu verstehen, Hungersignale zu erkennen und zu wissen, wie Sie Ihr Baby richtig anlegen. Diese praktischen und ausführlichen Hinweise begleiten Sie und unterstützen Sie dabei, entspannt zu stillen.
Die Grundlagen eines erfolgreichen Stillens 🎯
Ihr Baby zu stillen bedeutet, die wesentlichen Grundlagen eines effektiven Stillens zu verstehen. Wenn Ihr Baby richtig saugt, erhält es ausreichend Milch und Sie vermeiden Schmerzen und Unannehmlichkeiten.
Wenn Sie Schwierigkeiten haben, kann es oft helfen, zu diesen Grundlagen zurückzukehren, um viele Probleme zu lösen.
Eine angenehme Umgebung schaffen
Nehmen Sie sich vor jeder Stillmahlzeit Zeit, um sich bequem hinzusetzen. Verwenden Sie Stillkissen, einen Hocker für Ihre Füße und legen Sie alles, was Sie benötigen könnten, griffbereit: Wasser, Snacks, Feuchttücher.
Ihr Komfort trägt direkt zu Ihrem Wohlbefinden und dem Erfolg des Stillens bei.

Ein guter Ansatz an der Brust
Achten Sie darauf, dass Ihr Baby einen Teil des Warzenhofs erfasst und nicht nur die Brustwarze.
Das verhindert wunde Brustwarzen und sorgt für ein effektives Saugen. Wenn Sie Schmerzen spüren, ist die Anlegetechnik wahrscheinlich nicht korrekt und sollte angepasst werden.
Hungersignale erkennen 🥛
Frühe Hungersignale
Ihr Baby zeigt subtile Signale, bevor es weint: Es dreht den Kopf, öffnet den Mund oder beginnt, an den Fingern zu saugen.
Auf diese frühen Signale zu reagieren ermöglicht es, Ihr Baby unter optimalen Bedingungen anzulegen.

Weinen: ein spätes Signal
Weinen ist oft das letzte Hungersignal. Wenn Ihr Baby weint, versuchen Sie, es zu beruhigen, bevor Sie es anlegen, um das Anlegen zu erleichtern.
Stillpositionen 🤱
Die zurückgelehnte Position
In dieser Position liegen Sie leicht zurückgelehnt und Ihr Baby ruht auf Ihrer Brust.
Diese Position fördert ein natürliches Anlegen und reduziert Schmerzen, die durch einen schnellen Milchfluss entstehen können.

Die Madonnen-Position
Setzen Sie sich bequem hin und halten Sie Ihr Baby facing you, with their tummy against yours.
Support their head and body with the arm corresponding to the breast they are nursing from. This position is ideal for daytime feeds.

The lying down position
Breastfeed your baby and rest! Lying on your side, this position is especially useful for nighttime feeds.

The rugby hold
In this position, your baby is placed on their side, tucked under your arm. Their body is supported by your forearm, and their back rests against your ribs.
This position is particularly helpful after a cesarean or if you are breastfeeding twins.

Putting your baby to the breast 🩵
Encourage your baby to open their mouth
When you bring your baby to the breast, gently place the nipple on their upper lip. Wait for them to open their mouth wide before guiding them to latch.
Check the latch
Once latched, their chin should be pressed against your breast, their nose clear, and their mouth wide open with lips flanged outward.

Ensure effective sucking
Effective sucking is characterized by slow, deep jaw movements. You should hear or see your baby swallowing milk.
Adjust the position if necessary
If your baby seems to struggle to breathe or latch, adjust their chin and gently support their back to help them find a more comfortable position.

Making breastfeeding easier with a breast pump 🍼
Sometimes, despite all your efforts, it may be necessary to express your milk, whether to relieve engorgement, allow your co-parent to bottle-feed, or return to work with peace of mind.
Breastfeeding your baby while using a breast pump is very practical to adapt your feeding routine to daily life or returning to work.
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Mit ihren 3 Sauggmodi, 9 Intensitätsstufen und klinischer Leistung sorgt sie für eine komfortable und effektive Milchgewinnung. Ein echter Helfer, um Stillen und Alltag frei und flexibel zu verbinden!

Häufige Mythen über das Stillen 🗯️
Viele Irrtümer halten sich hartnäckig rund ums Stillen. Manche führen sogar dazu, dass junge Mütter nicht stillen möchten oder frühzeitig aufhören, wenn sie begonnen haben.
„Ich habe nicht genug Milch“
Die meisten Mütter produzieren ausreichend Milch, wenn ihr Baby regelmäßig saugt. Die Ratschläge einer Hebamme sind sehr hilfreich, um entspannt zu stillen.
„Cremes reichen aus, um wunde Brustwarzen zu vermeiden“
Ein guter Anlegegriff ist viel wirksamer als jede Creme, um Schmerzen vorzubeugen.
„Ich muss nach einem strikten Zeitplan stillen“
Bedarfsorientiertes Stillen ist besonders in den ersten Wochen empfehlenswert.
FAQ zum Stillen 🤔
1. Wie lange dauert eine Stillmahlzeit? Die Dauer variiert, liegt aber meist zwischen 10 und 20 Minuten pro Brust.
2. Woran erkenne ich, ob mein Baby genug Milch bekommt? Regelmäßig nasse Windeln und eine stetige Gewichtszunahme sind gute Indikatoren.
3. Ist es normal, beim Stillen Schmerzen zu haben? Nein, Schmerzen deuten oft auf einen falschen Anlegegriff hin. Konsultiere eine Stillberaterin, um das zu korrigieren.
4. Kann ich in der Öffentlichkeit stillen? Ja, Stillen ist ein Recht. Stilltücher bieten bei Bedarf zusätzliche Diskretion.
5. Was tun bei einer Mastitis? Weiter stillen und schnellstmöglich eine medizinische Fachkraft aufsuchen.
Stressfrei stillen! 👌
Die Grundlage für eine erfolgreiche Stillmahlzeit sind mehrere Schritte: eine gute Positionierung, ein korrekter Anlegegriff und eine angemessene Haltung.
Diese sorgen dafür, dass dein Baby genug Milch bekommt und du Schmerzen vermeidest.
Mit der Zeit und vor allem der praktisch, all diese Handgriffe werden natürlicher und das Stillen wird zu einer wirklich fließenden und bereichernden Erfahrung.
Falls weiterhin Schwierigkeiten bestehen, sind die Ratschläge einer Hebamme oder einer Stillberaterin sehr hilfreich, um Sie Schritt für Schritt beim Stillen zu begleiten.




