Hast du schon einmal gehört, dass Beckenbodentraining nur für ältere Frauen mit Blasenschwäche ist? Oder dass man den Urinstrahl auf der Toilette anhalten sollte, um die Muskulatur zu testen? Wenn ja, bist du nicht allein.
- Rund um das Thema Beckenboden ranken sich zahllose Vorurteile und veraltete Weisheiten, die sich hartnäckig in unseren Köpfen halten. Dabei ist diese verborgene Muskelgruppe in der Mitte deines Körpers ein echtes Multitalent: Sie stützt deine Organe, stabilisiert deine Körperhaltung, beeinflusst dein Sexualleben und schenkt dir die Freiheit, dich ohne Sorgen zu bewegen. Doch solange Mythen unser Bild prägen, bleibt das volle Potenzial dieser Kraftquelle oft ungenutzt.
- Viele Frauen fühlen sich verunsichert oder schämen sich sogar, über Probleme wie Inkontinenz oder Senkungsbeschwerden zu sprechen, weil sie glauben, es gehöre zum Älterwerden oder nach einer Geburt einfach dazu.
- Es ist an der Zeit, die Kontrolle über den eigenen Körper zurückzugewinnen, das Schweigen zu brechen und die Wissenschaft sprechen zu lassen.

In diesem Artikel nehmen wir die verbreitetsten Irrtümer unter die Lupe, erklären dir die faszinierende Anatomie deines Körpers und zeigen dir, wie du mit modernen Ansätzen wie einem smarten Beckenbodentrainer deine Gesundheit und dein tägliches Wohlbefinden aktiv verbessern kannst. Lass uns gemeinsam Vorurteile abbauen und Raum für ein neues Körpergefühl schaffen.
VORURTEIL #1: MÄNNER HABEN KEINEN BECKENBODEN.
FALSCH! Männer haben auch einen Beckenboden!
Es ist eines der hartnäckigsten Vorurteile, dass das Thema Beckenbodengesundheit eine rein weibliche Angelegenheit sei. Anatomisch gesehen besitzen jedoch alle Menschen diese wichtige Muskelplatte, die das Becken nach unten abschließt. Obwohl der Beckenboden von Männern weniger empfindlich ist als der von Frauen, kann er durch Behandlungen von Prostatakrankheiten geschwächt werden.
Jede fünfte Frau auf der Welt leidet an Inkontinenz (ein Drittel der über 35-jährigen Frauen), oft aufgrund einer schlaffen Beckenbodenmuskulatur. Aber auch jeder zehnte Mann ist von dem Problem betroffen. Also sind wir Frauen nicht die einzigen, die sich dafür interessieren sollten. Ganz zu schweigen davon, dass ein geschwächter Beckenboden für beide Seiten sehr beeinträchtigend sein kann…
VORURTEIL #2: NUR FRAUEN, DIE ENTBUNDEN HABEN, HABEN PROBLEME MIT IHREM BECKENBODEN.
Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, dass nur eine Schwangerschaft oder Entbindung die Beckenbodengesundheit beeinträchtigen kann. Tatsächlich leiden viele Frauen, die nie entbunden haben, unter einer Schwächung dieser Muskelgruppe. Unter ihnen befinden sich besonders häufig Frauen in den Wechseljahren oder in Übergewicht, sowie Leistungssportlerinnen. Auch wer im Beruf oder Alltag häufig schwere Lasten trägt, setzt sein inneres Stützsystem einer enormen Belastung aus.
Besonders intrigant: Intensive und ungeeignete Bauchübungen, die den Druck im Bauchraum unkontrolliert nach unten leiten, können den Beckenboden schädigen und zu Belastungsinkontinenz führen. Dies tritt oft bei Sportarten mit hoher Stoßbelastung auf, wie etwa beim Trampolinspringen, Crossfit, Reiten oder Marathonlaufen. Hier verliert der Muskel die nötige Kontrolle, um dem plötzlichen Druck standzuhalten.
Das Alter und hormonelle Umstellungen haben ebenfalls erhebliche Auswirkungen. Wenn die Muskulatur an Spannkraft verliert, folgen oft Blasenschwäche, chronische Rückenschmerzen und Beeinträchtigungen beim Geschlechtsverkehr. Zudem ist das Gewicht ein entscheidender Faktor: Während in einer Schwangerschaft das ungeborene Baby auf den Beckenboden drückt, lastet bei Übergewicht permanent ein zu hoher Druck auf dem Gewebe. In all diesen Fällen kann die Muskulatur gezielt durch ein Beckenbodentraining wieder aufgebaut werden, um die volle Gesundheit und Vitalität zurückzuerlangen.

VORURTEIL #3: WENN ICH BLASENSCHWÄCHE HABE, MUSS ICH EINEN BLASENSCHUTZ TRAGEN.
FALSCH! Einlagen sind nur eine Symptombehandlung, keine Heilung. Es schränkt die persönliche Freiheit und das Wohlbefinden massiv ein. Zum Glück gibt es nachhaltige Lösungen für eure Gesundheit, die weitaus effektiver sind als das Tragen von Blasenschutz.
Es gibt verschiedene Techniken, um die Funktion eures geschwächten Beckenbodens wiederherzustellen. Ein gezieltes Beckenbodentraining kann beispielsweise durch Biofeedback durchgeführt werden. Hierbei spannst du deine Muskeln aktiv an und erhältst eine direkte Rückmeldung. Beim Emy Beckenbodentrainer, der genau nach diesem Prinzip arbeitet, kannst du bereits mit 5 bis 15 Minuten Training, drei- bis fünfmal pro Woche, deine Muskulatur stärken;
Ärzt*innen, Hebammen oder Physiotherapeut*innen können dir dabei helfen, die korrekte Anspannung zu erlernen. Ergänzend dazu bietet die kostenlose Emy-App Übungen für den Alltag. Erst wenn alle Wege ausgeschöpft sind, bleibt als letzte Lösung eine Operation (wie TVT/TOT-Bändchen). Doch in den meisten Fällen lässt sich die Kontrolle durch Training zurückgewinnen, bevor es so weit kommt.

Wie trainiere ich meinen Beckenboden?
Um die volle Funktion deiner Körpermitte zu erhalten, reicht es nicht aus, nur ab und zu daran zu denken. Es geht um ein tieferes Verständnis für die Beckenbodenmuskulatur und die neuronalen Wege, die sie steuern.
Beckenbodentraining ist ein Akt der Selbstfürsorge und eine bewusste Entscheidung für deine zukünftige Freiheit. Ein schwacher Beckenboden sollte nicht das Hindernis sein, das dich davon abhält, das Leben in vollen Zügen zu genießen.
Durch die Kombination aus fundiertem Wissen, gezielter Wahrnehmung, modernster Technik wie dem Emy Trainer und einem beckenbodenfreundlichen Lebensstil hast du alle Werkzeuge in der Hand.
Eine starke Mitte gibt dir nicht nur physische Stabilität, sondern auch eine aufrechte Haltung und das Selbstbewusstsein für alle kommenden Abenteuer. Sei mutig, sprich über das Thema und nimm dir die Zeit für dich selbst. Es lohnt sich bei jedem Schritt, bei jedem Lachen und in jedem Moment deiner Zukunft.

VORURTEIL #4: SOBALD MEIN RÜCKBILDUNGSKURS ABGESCHLOSSEN IST, SPRECHEN WIR NICHT MEHR ÜBER DEN BECKENBODEN!
Wir alle wären begeistert, wenn das der Fall wäre und ein zehnwöchiger Kurs für den Rest des Lebens ausreichen würde. Aber wie oben angedeutet, ist der Beckenboden ein Muskel – und was Muskeln wollen, ist regelmäßiges Training auf lange Sicht. Ein Muskel, den du nicht mehr benutzt, bildet sich zurück (Atrophie). Ein gut trainierter Beckenboden macht uns vielleicht nicht optisch „attraktiver“ im Sinne eines dicken Bizeps, aber wir fühlen uns von innen heraus viel besser, stabiler und sicherer.
Wenn du aufhörst zu trainieren, kannst du die Kontrolle über die Schließmechanismen verlieren. Denke dein ganzes Leben daran, deine Mitte zu stärken. Ein schwacher Beckenboden schleicht sich oft unbemerkt an, bis die ersten Tropfen beim Husten oder Niesen verloren gehen. Inkontinenz sollten wir proaktiv mit Beckenbodenübungen vorbeugen, statt erst zu reagieren, wenn der Leidensdruck hoch ist. Ein fittes Fundament hilft dir, bis ins hohe Alter aktiv und beweglich zu bleiben.

VORURTEIL #5: NUR BEI EINER HEBAMME ODER EINEM PHYSIOTHERAPEUTEN KANN ICH MEINE RÜCKBILDUNGSGYMNASTIK DURCHFÜHREN.
FALSCH! Profis geben den Anstoß, aber du hältst den Ball am Rollen.
Physiotherapeut*innen und Hebammen sind in der Tat zwei Berufe, die dazu berechtigen und schulen, eine vollständige Beckenbodenrückbildung durchzuführen. Sie sind essenziell, um die Nerven und Muskeln nach einer Geburt wieder „wachzukriegen“. Doch ohne ihre Tätigkeit zu ersetzen, gibt es ergänzende Lösungen für dein gezieltes Beckenbodentraining. Zu Hause, ohne Bindung an Ort und Zeit, kannst du den Erfolg deiner Rückbildung erheblich beschleunigen.
Beckenbodentrainer, Vaginalkegel oder Geisha-Kugeln sind einige Beispiele für Hilfsmittel, die dir helfen, die Muskulatur isoliert wahrzunehmen. Mit den Emy Beckenbodentrainer kannst du mithilfe der App nicht nur effektive Übungen durchführen, sondern zudem deine Ergebnisse auf deinem Smartphone visualisieren. Das Biofeedback-Prinzip sorgt dafür, dass du genau weißt, wann du anspannen musst. So bleibst du langfristig motiviert und siehst deine Fortschritte schwarz auf weiß!

VORURTEIL #6: BECKENBODENSCHWÄCHE BEDEUTET INKONTINENZ
Ja, aber auch nein. Dieses Vorurteil ist etwas weniger falsch als die anderen… Die Auswirkungen sind weitaus vielfältiger.
Der Beckenboden ist ein Muskel, der wie eine stabile Hängematte wichtige Organe wie Blase, Anus und Gebärmutter trägt. Wie ein Wasserhahn steuert er den Durchgang von Urin und Stuhl. Im Falle einer Dysfunktion können daher Probleme auftreten, die im Zusammenhang mit Harn- oder Stuhlinkontinenz stehen. Doch das ist nur die Spitze des Eisbergs.
Ein untrainierter, schwacher Beckenboden kann auch zu verschlechtertem Empfinden beim Sex, chronischen Rückenschmerzen oder sogar zum Absinken der Organe (Prolaps) führen. Johanna, eine Testerin des Emy-Trainers, litt unter einem so massiv geschwächten Beckenboden, dass sie keine Tampons mehr tragen konnte – sie rutschten einfach heraus. Während dieser Zeit konnnte sie nicht mehr im Pool oder im Meer schwimmen gehen. Ein gesunder Beckenboden gibt dir die Kontrolle über dein Leben zurück, weit über das Thema Badezimmer hinaus.
Mehr über den Beckenboden erfahren

VORURTEIL #7: BECKENBODENTRAINING IST SCHE@*# !!!
…langweilig, wir wollen ja politisch korrekt bleiben.
Das haben wir auch bei Fizimed festgestellt: Die Anzahl der Frauen, die die Rückbildungsphase ihres Beckenbodens abgebrochen haben, ist groß. Auch beim Training zu Hause gab es ein Motivationsproblem – selbst ohne Wartezeit auf einen Termin und Mehraufwand.
90% unserer Testerinnen fanden den Beckenbodentrainer Emy beim Ausprobieren unterhaltsam und motivierend. Ein großer Schritt zu einer besseren zukünftigen Betreuung von Frauen bei ihrem Beckenbodentraining. Durch Mini-Spiele, die sich deinem Niveau anpassen, wird das Training zum Gaming-Erlebnis. Du steuerst eine Figur auf dem Bildschirm, indem du deine Muskeln im richtigen Moment anspannst. Das macht Spaß, fordert die Nerven heraus und ist ein großer Schritt zu einer besseren zukünftigen Betreuung von Frauen, die ihre Gesundheit selbst in die Hand nehmen wollen.

VORURTEIL #8: DEN URIN ANZUHALTEN IST EIN GUTES TRAINING FÜR DEN BECKENBODEN.
Kurz gesagt: Das sogenannte „Stopp-Pipi“ ist ein sehr umstrittenes Thema aus vergangenen Jahrzehnten, das heute in der modernen Medizin nichts mehr zu suchen hat. Es ist wissenschaftlich eindeutig erwiesen, dass das absichtliche Anhalten des Urins schwere Harnwegsinfektionen verursachen kann. Wenn du den Strahl unterbrichst, entsteht ein Rückstau, durch den Bakterien aus der Harnröhre zurück in die Blase gespült werden können – ein idealer Nährboden für Entzündungen. Zudem wird die natürliche Funktion des Entleerungsreflexes massiv gestört: Deine erhält widersprüchliche Signale von den Nerven, was langfristig zu einer Reizblase oder chronischen Entleerungsstörungen führen kann.
Wahre Kontrolle über deine Beckenbodenmuskulatur lernst du nicht während des Toilettengangs, sondern durch gezieltes Beckenbodentraining in Ruhephasen. Es ist wichtig zu verstehen, dass die Blase beim Urinieren vollständig entspannen muss. Wer ständig versucht, hier zu „trainieren“, riskiert eine Fehlsteuerung der muskulären Kooperation. Nutze lieber strukturierte Übungen, um das Anspanne und Entspannen korrekt zu verinnerlichen. Der smarter Emy Beckenbodentrainer bietet dir hierfür eine sichere Umgebung, die deine Gesundheit fördert, statt sie durch riskante Experimente auf der Toilette zu gefährden.

VORURTEIL #9: DER BECKENBODEN IST EIN SEXUALTHEMA.
JA UND NEIN! Es ist ein Ganzkörperthema
Wie wir oben gesehen haben: Ja, ein lockerer oder ein zu verspannter (hypertoner) Beckenboden hat oft massiven Einfluss auf das Sexualleben. Schmerzen beim Geschlechtsverkehr oder ein vermindertes Lustempfinden sind häufige Folgen einer Dysbalance. Wenn du weißt, wie man die Muskeln richtig einsetzt und anspannen kann, hat das oft einen sehr positiven Effekt auf den Intimverkehr und die Orgasmusfähigkeit. Aber es ist eben nicht nur das. Ein starker Beckenboden schützt dich vor Schmerzen im unteren Rücken und sorgt für eine stolze, aufrechte Haltung. Er ist das Kraftzentrum deiner gesamten Statik.
VORURTEIL #10: ICH PINKLE ETWAS, WENN ICH HUSTE, NIESE, SPRINGE ODER LAUFE: DAS IST „NORMAL“.
Dieses Vorurteil über den Beckenboden ist dem VORURTEIL #3 ähnlich. Wir Frauen sollten gegen die falsche Vorstellung kämpfen, dass wir nicht mehr selbst über unseren Körper bestimmen können. Vorzeitig Windeln tragen zu müssen sollten wir nicht einfach so hinnehmen. Viele von uns sind sich des positiven Effekts von Beckenbodentraining nicht bewusst. Jedoch müssen wir „kleine Urinverluste“ nicht als einen festen und unvermeidlichen Bestandteil unseres Lebens akzeptieren.
Wir hoffen, ihr konntet einiges zum Thema Beckenboden in diesem Beitrag lernen und alte Vorurteile klären – und vielleicht anderen Frauen die Infos weitergeben. Es gibt Lösungen für Probleme mit dem Beckenboden!
Dein Beckenboden, deine Kraft, deine Kontrolle
Wir haben in diesem umfassenden Ratgeber gesehen, dass der Beckenboden weit mehr ist als nur ein verborgener Muskelapparat – er kann das emotionale und physische Fundament für das Wohlbefinden Frauen sein. Es ist an der Zeit, veraltete Mythen und hartnäckige Vorurteile endgültig hinter uns zu lassen und das Thema aus der Tabuzone in das Licht der Wissenschaft zu rücken. Ob es um die Prävention von Inkontinenz, die Aufrechterhaltung der Organstütz-Funktion oder die Steigerung der Vitalität beim Geschlechtsverkehr geht: Ein gezieltes Beckenbodentraining ist der Schlüssel zu einer selbstbestimmten und unbeschwerten Lebensführung in jeder Phase deines Lebens.
Ein schwacher Beckenboden muss kein dauerhafter Zustand sein, mit dem du dich abfinden musst. Dank dem Emy Beckenbodentrainer hast du heute alle Werkzeuge in der Hand, um die volle Kontrolle über deine Blase und dein gesamtes Körpergefühl zurückzugewinnen. Denke daran: Emy Trainer kannst du dir ganz einfach ärztlich verordnen lassen. Mit der Hilfsmittelnummer 15.25.19.2027 ist er offiziell als medizinisches Hilfsmittel gelistet und kann , je nach Krankenkasse, vollständig erstattet werden. Weitere Informationen findest du hier.

Wir hoffen, du konntest einiges zum Thema Beckenboden in diesem Beitrag lernen – und vielleicht anderen Frauen die Infos weitergeben, damit auch sie von diesem Wissen profitieren. Es gibt effektive und einfache Lösungen für Probleme mit dem Beckenboden, man muss nur den ersten Schritt wagen.
Passt auf euch… und euren Beckenboden auf!





