Wir, von Fizimed, haben entschieden einen Beckenbodentrainer zu entwickeln, der mit Biofeedback arbeitet. Auf diese Weise wollen wir Frauen ermöglichen, aktiv ihren Beckenboden zu trainieren. In diesem Artikel möchten wir erklären, wie Biofeedback funktioniert und was das so genau ist.

Was ist Biofeedback?

Mit Hilfe der Biofeedback-Technologie können Körpersignale (wie z.B. der Pulsschlag, die Herzfrequenz oder Muskelspannung) visualisiert werden. Dadurch erhalten Patienten eine visuelle Rückmeldung über normalerweise unbewusst ablaufende Prozesse im Körper und lernen so diese zu beeinflussen und zu kontrollieren.

Im Falle unseres Beckenbodentrainers Emys bedeutet das folglich, dass Du mit Hilfe deines Smartphones und einer App sehen kannst, wenn Du deine Beckenbodenmuskulatur anspannst. Der Beckenbodentrainer misst, wenn Du deinen Beckenboden anspannst und sendet dieses Signal dann per Bluetooth an die Emy-App.

Klinisch getestet

Langfristiger Erfolg

Dank Biofeedback kannst Du dauerhaft etwas gegen Inkontinenz tun und aktiv vorsorgen. Darüber hinaus bekommst Du in Echtzeit Rückmeldung darüber, wie gut trainiert deine Beckenbodenmuskulatur ist.
Durch die bewusste Anspannung der Muskulatur, verinnerlicht dein Gehirn diesen Prozess. Wenn Du also beispielsweise husten musst, dann spannt sich Dein Beckenboden reflexartig an, um Urinaustritt zu vermeiden. So musst Du keine Angst mehr vor kleinen Unfällen beim Lachen, Husten oder Niesen haben!

Beckenbodentrainer Emy - Biofeedback

Bewiesene Wirksamkeit

In Frankreich gehört die Anwendung von Biofeedback schon zum festen Bestandteil eines Rückbildungskurses bei einem Physiotherapeuten oder einer Hebamme. In Deutschland ist diese Form der Rückbildung noch weniger verbreitet – zu Unrecht, wie wissenschaftliche Studien zeigen. Auch 94% unserer Anwenderinnen berichten von spürbaren Verbesserungen nach durchschnittlich 3 Wochen Anwendung. Die Wirksamkeit von Emy wurde im Rahmen einer unabhängigen klinischen Studie am Universitätsklinikum in Straßburg getestet und bewiesen.

Mehr über Emy Trainer erfahren

Aktive Rückbildung

Ein regelmäßiges Training ist die Grundlage für eine bestmögliche Rückbildung des Beckenbodens. Harninkontinenz kann trotz eines Rückbildungskurses nach einer Schwangerschaft auftreten. Du solltest nicht vergessen, dass der Beckenboden eine Muskulatur ist. Diese muss wie jeder andere Muskel auch regelmäßig trainiert werden. Sobald Du also erste Anzeichen von Blasenschwäche spürst, solltest Du dein Beckenbodentraining zu Hause oder gemeinsam mit einem Experten wieder aufnehmen.

Trainieren, visualisieren und verbessern…

Biofeedback hilft Dir dabei, Deine Muskulatur bewusst anzuspannen. Indem Du dich auf deinen Beckenboden konzentrierst, gewinnst Du nach und nach die Kontrolle über diese wichtige Körperfunktion zurück. Dank unserer innovativen und patentierten Technologie, kannst Du mit Hilfe der App Emy sehen, wenn Du Deinen Beckenboden richtig anspannst. So verabschiedest Du dich von Inkontinenz, verbesserst Deine Körperhaltung und gewinnst an Selbstvertrauen zurück. Deiner Gesundheit zu liebe!

Emy: Präzise und zuverlässige Messergebnisse

Das zertifizierte Medizinprodukt Emy liefert Dir zuverlässige und präzise Messergebnisse. Die rund um den Beckenbodentrainer angebrachten Sensoren messen in Echtzeit die Muskelkontraktionen deines Beckenbodens.

Vielleicht hast Du auch schon von anderen Trainingsmethoden für den Beckenboden gehört, wie z.B. Elektrostimulation. Wo genau der Unterschied zum Biofeedback liegt, erklären wir Dir in diesem Artikel.

FAQ – Intimgesundheit und Beckenboden

Was ist der Beckenboden und wofür ist er da?

Der Beckenboden ist eine Schicht aus Muskeln und Bindegewebe, die das Becken nach unten abschließt, zwischen Schambein und Steißbein. Er stützt die Organe im kleinen Becken (Blase, Gebärmutter, Enddarm), sorgt für die Kontinenz von Blase und Darm und spielt eine Rolle in der Sexualität. Wie jeder Muskel kann er erschlaffen (Schwangerschaft, Geburt, Wechseljahre, wiederholte Belastung) oder im Gegenteil zu angespannt sein.

Wie kann ich meinen Beckenboden stärken?

Spannen Sie Ihre Beckenbodenmuskulatur bewusst an, so als würden Sie einen Wind oder den Harndrang zurückhalten, und zwar nur beim Ausatmen. Üben Sie schrittweise in Rückenlage oder im Vierfüßlerstand. Achten Sie darauf, die Luft nicht anzuhalten und das Gesäß nicht anzuspannen. Ergänzend können Sie zu Hause einen vernetzten Beckenbodentrainer mit Biofeedback wie den Emy Trainer verwenden. Er wird in die Scheide eingeführt und erfasst Ihre Muskelkontraktionen in Echtzeit. Über eine App auf Ihrem Smartphone machen Sie spielerische Übungen und verfolgen Ihre Fortschritte. Bei medizinischer Indikation kann Ihre Ärztin oder Ihr Arzt den Emy Trainer auf Rezept verordnen.

Woran erkenne ich einen geschwächten Beckenboden?

Eine erschlaffte Beckenbodenmuskulatur äußert sich vor allem durch Harnverlust oder ungewolltes Entweichen von Darmgasen bei körperlicher Anstrengung, wie etwa beim Lachen, Husten oder Springen. Sie kann auch ein Schweregefühl im Unterleib, ein vermindertes Empfindungsvermögen oder Unbehagen und Schmerzen beim Geschlechtsverkehr verursachen. Diese Beschwerden sind in der Praxis häufig und können problemlos angesprochen werden. Nur eine manuelle Untersuchung bei einer Hebamme oder einem Physiotherapeuten kann die Kraft Ihrer Muskulatur genau beurteilen und feststellen, ob eine Rehabilitation erforderlich ist.

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