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Beckenbodentraining ab 40: Ein Schlüssel für deine langfristige Gesundheit

Intimgesundheit 21 janvier 2026
Paul Grandemange Physiotherapeut mit Spezialisierung auf Beckenbodentherapie

Beckenbodentraining ist ein zentrales Thema für die Gesundheit von Frauen ab 40. In dieser Lebensphase bemerken viele Frauen progressive Veränderungen an ihrem Körper: Erschlaffung der Muskeln, abnehmende Spannkraft des Beckenbodens, ungewollter Urinverlust oder ein Schweregefühl im Unterleib. Diese Anzeichen können das intime Wohlbefinden, die Sexualität, das Selbstvertrauen und ganz allgemein die Lebensqualität im Alltag beeinflussen.

Doch diese Beschwerden sind weder ein Schicksal noch eine „normale“ Folge des Älterwerdens oder der Menopause. Der sinkende Östrogenspiegel, insbesondere bei Frauen in den Wechseljahren, beeinflusst zwar die Elastizität des Gewebes und die Kontraktionsfähigkeit der tiefen Muskulatur – aber der Beckenboden bleibt eine Muskelgruppe, die in jedem Alter gestärkt werden kann. Ein gut durchgeführtes Beckenbodentraining beugt Inkontinenz vor, verbessert den Halt der Organe und bewahrt die intimen Funktionen.

Beckenbodentraining ab 40 ist daher ein wesentlicher Baustein für einen ausgewogenen Lebensstil, der auf Prävention, Autonomie und langfristige Beckenbodengesundheit setzt.

👍🏼 Wie auch ein aktueller Artikel in der Presse betont, gibt es keine Altersgrenze für ein effektives Training, sofern man auf einen schrittweisen, begleiteten und an jede Frau angepassten Ansatz setzt.

Was genau ist Beckenbodentraining ab 40?

Beckenbodentraining umfasst alle Techniken, die darauf abzielen, die Muskeln des Beckenbodens zu stärken, zu koordinieren und geschmeidig zu halten. Diese Muskeln spielen eine zentrale Rolle bei der Unterstützung der Organe, der Blasen- und Darmkontrolle, der Stabilität des Beckens und der sexuellen Funktion.

Nach dem 40. Lebensjahr geht es beim Training nicht nur darum, bestehende Symptome zu korrigieren. Es dient auch der Prävention, dem Muskelerhalt und der Anpassung des weiblichen Körpers an die hormonellen und mechanischen Veränderungen, die mit dem Alter einhergehen.

Warum wird der Beckenboden mit dem Alter schwächer?

Der Beckenboden wird das ganze Leben lang beansprucht. Mit der Zeit tragen verschiedene Faktoren zu seiner Schwächung bei:

  • Sinkender Östrogenspiegel: Dies verringert die Elastizität und Spannkraft des Gewebes und begünstigt den Muskelabbau.

  • Frühere Schwangerschaften und Geburten: Deren Folgen können sich erst Jahre später bemerkbar machen.

  • Wiederkehrende Belastungen: High-Impact-Sport, schweres Heben, chronische Verstopfung oder Husten.

  • Sitzender Lebensstil: Dies reduziert die natürliche Stimulation der Tiefenmuskulatur.

Bei Frauen in den Wechseljahren können sich diese Faktoren summieren und dazu führen, dass Beckenbodenprobleme auftreten oder sich verschlimmern – manchmal erst viele Jahre nach den eigentlichen Auslösern.

Anzeichen, bei denen du handeln solltest

Einige Symptome treten nach 40 häufig auf, sollten aber nicht ignoriert werden:

  • Urinverlust beim Husten, Lachen oder bei körperlicher Aktivität.

  • Ein Gefühl von Schwere oder Druck im Becken.

  • Schwierigkeiten, Gase oder Stuhl zurückzuhalten.

  • Schmerzen im Beckenbereich oder Unbehagen beim Geschlechtsverkehr.

  • Das Gefühl einer Erschlaffung oder fehlender Spannkraft.

  • Abnehmendes Empfinden beim Sex.

Diese Signale deuten darauf hin, dass der Beckenboden seine Aufgabe als Stütze und Verschlussorgan nicht mehr vollumfänglich erfüllt.

Die Vorteile von Beckenbodentraining ab 40

Die positiven Effekte des Trainings sind vielfältig und gehen weit über die reine Blasenkontrolle hinaus:

  • Verbesserte Kontrolle über die Blase und Reduzierung von Inkontinenz.

  • Stärkung des Beckenbodens und besserer Halt der Organe.

  • Steigerung der sexuellen Funktion und des intimen Wohlbefindens.

  • Bessere Körperhaltung und Stabilität des Beckens.

  • Positive Auswirkungen auf das Selbstvertrauen und die Lebensqualität.

Diese Vorteile erklären, warum Beckenbodentraining heute sowohl zur Vorbeugung als auch zur Behandlung empfohlen wird.

Verschiedene Ansätze des Beckenbodentrainings

Die Basis-Übungen

Die gezielte Anspannung und Entspannung des Beckenbodens, oft als Kegel-Übungen bezeichnet, bilden die Grundlage des Trainings. Richtig ausgeführt, stärken sie schrittweise die Tiefenmuskulatur. Die Wirksamkeit hängt jedoch stark von der korrekten Ausführung und Regelmäßigkeit ab.

Beckenbodentraining zu Hause

Das Training in den eigenen vier Wänden ist ein idealer Kompromiss zwischen Kegel-Übungen und Terminen in einer Praxis. Es ist eine sanfte Methode, die medizinische Protokolle von Fachpersonal mit der Flexibilität eines Trainings ohne Termindruck verbindet.

Dank Geräten mit Biofeedback-Technologie, wie dem smarten Beckenbodentrainer Emy, kannst du deine Muskelarbeit visualisieren, falsche Belastungen korrigieren und sicher Fortschritte machen. Die Mini-Spiele, die sich deinem Niveau anpassen, basieren auf medizinischen Protokollen und ermöglichen sichtbare Fortschritte innerhalb weniger Wochen.

❤️ Beckenbodentraining zu Hause ist für alle Frauen möglich.

Ein ganzheitlicher und funktionaler Ansatz

Ab 40 profitiert das Beckenbodentraining von einem umfassenderen Ansatz, der Folgendes einschließt:

  • Die Koordination zwischen Beckenboden und Atmung.

  • Das Training der tiefen Bauchmuskulatur.

  • Die Anpassung an Alltagsbewegungen und sportliche Aktivitäten.

Diese ganzheitliche Sicht hilft dabei, häufige Fehler – wie übermäßiges Pressen oder falsche Anspannungen – zu vermeiden.

Die Rolle von medizinischem Fachpersonal

Ein Check-up bei einer Hebamme oder Physiotherapeut*innen, die auf Beckenbodentraining spezialisiert sind, ermöglicht eine präzise Einschätzung von:

  • Muskeltonus und Kraft.

  • Koordination von Beckenboden und Atmung.

  • Eventuellem Vorliegen eines Prolapses (Organsenkung) oder einer Hypertonie (übermäßige Spannung).

Je nach Bedarf kann die Betreuung manuelles Training, angeleitete Übungen oder den Einsatz spezieller Hilfsmittel umfassen.

Prävention und langfristige Beckenbodengesundheit

Nach 40 sollte Beckenbodentraining nicht nur als punktuelle Reaktion auf ein Symptom betrachtet werden. Es ist Teil einer langfristigen Prävention, genau wie körperliche Aktivität oder eine gesunde Ernährung.

Eine nachhaltige Routine aufbauen

Wenige Minuten pro Tag reichen aus, um die Spannkraft des Beckenbodens zu erhalten – vorausgesetzt, die Übungen werden regelmäßig und korrekt ausgeführt. Diese Routine trägt dazu bei, deine Autonomie zu bewahren und deine Lebensqualität langfristig zu verbessern.

Auf geeignete medizinische Lösungen setzen

In bestimmten Fällen kann die Nutzung eines klinisch validierten Medizinprodukts zur Beckenrehabilitation Teil einer langfristigen Präventionsstrategie sein – ergänzend zu oder nach der Betreuung durch eine medizinische Fachkraft. Solche Geräte helfen dabei, die Anspannungen richtig zu steuern, die Präzision der Übungen zu erhöhen und die Motivation für das Training zu Hause zu fördern. Das Ziel ist nicht, die medizinische Begleitung zu ersetzen, sondern die Erfolge des Trainings dauerhaft zu festigen.

Häufige Irrtümer über Beckenbodentraining ab 40

  • „Beschwerden sind im Alter normal“: Falsch. Sie treten zwar häufig auf, sind aber vermeidbar oder behandelbar.

  • „Es ist zu spät, um anzufangen“: Falsch. Muskeln reagieren in jedem Alter auf Training.

  • „Übungen allein reichen immer aus“: Falsch. Eine falsche Ausführung kann wirkungslos oder sogar kontraproduktiv sein.

Fazit

Beckenbodentraining ab 40 ist ein entscheidender Hebel für die Prävention von Beckenbodenbeschwerden und den Erhalt der Lebensqualität. Ein regelmäßiger, schrittweiser und angepasster Ansatz ermöglicht es dir, effektiv zu handeln – auch ohne bestehende Symptome. Sich zu informieren, bei Bedarf Fachpersonal aufzusuchen und auf geeignete medizinische Lösungen zu setzen, ist eine nachhaltige Strategie für deine Beckenbodengesundheit.

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