Mastitis ist eine schmerzhafte Entzündung der Brust, die viele Frauen während des Stillens betrifft. Sie zeigt sich durch Rötung, Schmerzen und manchmal Fieber, hindert aber nicht daran, weiter zu stillen. Eine schnelle Behandlung ist entscheidend, um der Mutter Linderung zu verschaffen und Komplikationen zu vermeiden.
Mastitis verstehen
Mastitis, auch Lymphangitis genannt, ist eine Entzündung des Brustgewebes, die meist während der Stillzeit auftritt.
Sie kann infektiös oder nicht infektiös sein, verursacht aber in jedem Fall oft starke Schmerzen in einer Brust.

Sie tritt meist in den ersten Wochen nach der Geburt auf, kann aber auch später während der Stillzeit entstehen.
Etwa eine von vier stillenden Frauen erlebt mindestens eine Episode von Mastitis.
Woher kommt diese Entzündung?
Die häufigste Ursache ist die Verstopfung eines Milchganges, was zu einem Milchstau führt. Mehrere Faktoren können dazu beitragen:
- zu lange Stillpausen;
- eine schlechte Anlegetechnik oder Stillposition;
- Wunden oder Risse an der Brustwarze;
- ein unbehandelter Milchstau;
- ein zu enger BH;
- eine übermäßige Milchproduktion…
Wenn die Milch nicht richtig abfließt, steigt der Druck in der Brust und fördert die Entzündung.
Bleibt dieser Zustand bestehen, können sich Bakterien vermehren und eine infektiöse Mastitis auslösen. Der am häufigsten beteiligte Erreger ist Staphylococcus aureus.

Schmerzen, die Sie nicht ignorieren sollten
Wenn Sie starke Schmerzen in einer Brust spüren, begleitet von Rötung und manchmal Fieber, könnten Sie eine Mastitis haben.
Dieses Wort mag beängstigend klingen, bezeichnet aber einfach eine häufige Entzündung der Brust während der Stillzeit. Die gute Nachricht ist, dass sie schnell behandelt werden kann, wenn sie rechtzeitig erkannt wird.
Welche Anzeichen sollten Sie alarmieren?
In der Regel tritt die Mastitis während des Stillens plötzlich auf. Meist ist der obere äußere Quadrant der Brust betroffen.
Die Brust wird empfindlich, warm und geschwollen. Eine rote, oft schmerzhafte Stelle zeichnet sich ab.
Manche Frauen verspüren auch Schüttelfrost, Gliederschmerzen oder Fieber. Es kann wie eine Grippe wirken.

Das Wichtigste ist, nicht zu warten. Je früher Sie handeln, desto schneller verschwinden die Schmerzen.
Was Sie bei den ersten Anzeichen einer Mastitis tun sollten Die ersten Anzeichen einer Mastitis
Eine effektive Brustentleerung
Entgegen der landläufigen Meinung sollte das Stillen keinesfalls eingestellt werden. Im Gegenteil, indem du die Brust entleerest, linderst du die Entzündung.
Stille auf der betroffenen Seite so oft wie möglich. Wenn es zu unangenehm wird, kann auch eine Milchpumpe helfen, die Brust schmerzfrei zu entleeren.

Linderung der Symptome
Ruhe, ausreichende Flüssigkeitszufuhr und kühle Kompressen zwischen den Stillmahlzeiten können echte Erleichterung bringen.
Zusätzlich kann bei Bedarf ein Schmerzmittel wie Paracetamol oder Ibuprofen eingesetzt werden.
Ich suche eine praktische und diskrete Milchpumpe
Und wenn die Symptome anhalten?
Wenn das Fieber hoch bleibt oder die Schmerzen trotz der Maßnahmen schlimmer werden, solltest du einen Arzt aufsuchen. Manchmal entwickelt sich eine infektiöse Mastitis.
In diesem Fall wird eine Antibiotikabehandlung verschrieben. Es ist völlig möglich, das Stillen während der Behandlung fortzusetzen.
In seltenen Fällen kann sich ein Abszess bilden. Auch hier ist eine medizinische Versorgung notwendig, aber das Stillen muss nicht zwangsläufig unterbrochen werden.

Vorbeugen ist oft möglich
Es gibt einige einfache Maßnahmen, die du ergreifen kannst, um das Auftreten einer Mastitis während des Stillens zu verhindern:
- häufig und ohne Zeitbegrenzung stillen;
- abwechselnd beide Brüste bei jeder Stillmahlzeit verwenden;
- das Baby die Brust vollständig entleeren lassen, bevor die andere angeboten wird;
- auf die richtige Stillposition und den richtigen Ansatz achten;
- zu enge BHs vermeiden;
- Risse oder Verletzungen an der Brustwarze schnell behandeln;
- Milchstau durch Ausdrücken der Milch bei Bedarf verhindern.
Und vor allem, höre auf dich selbst. Wenn du das Gefühl hast, dass etwas nicht stimmt, warte nicht, bis die Schmerzen zunehmen.
Wann eine Milchpumpe wirklich hilft
Bei unregelmäßigen Stillmahlzeiten oder wenn das Baby lange zwischen den Mahlzeiten schläft, kann die Brust schnell angespannt werden. Die Nutzung einer Milchpumpe hilft, den Druck zu lindern und zu verhindern, dass die Milch stagniert.

Die freihändige Milchpumpe Emy Pump kann dabei sehr hilfreich sein. Sie ist kabellos, passt in den BH und ermöglicht das Abpumpen der Milch, während du deinen Aktivitäten nachgehst.
Das ist eine diskrete, aber wertvolle Unterstützung, besonders wenn die Brüste angespannt oder empfindlich sind.
Mastitis, obwohl unangenehm, sollte nicht Sie entmutigen Sie nicht, mit dem Stillen fortzufahren. Mit einer schnellen und angepassten Behandlung, wie sie von der Hohe Gesundheitsbehörde empfohlen wird, können Sie dieses Hindernis überwinden und Ihrem Baby weiterhin das Beste bieten!




